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04.03.2014

Shiatsu verringert Nebenwirkungen der Chemotherapie

Studie aus dem Jahr 2005


Von September 2004 bis Mai 2005 wurde von Dominique Chevalier im Krankenhaus von Saintes (F) eine Studie über die Wirksamkeit von Shiatsu zur Verringerung der Nebenwirkungen der Chemotherapie durchgeführt.

Es wurden 16 Patientinnen zur Intensität der Nebenwirkungen und zu den Verbesserungen durch Shiatsu befragt. Die Intensität des Unwohlseins wurde direkt nach der Chemotherapie auf einer Skala von 0 – 10 (10 = starkes Unwohlsein) notiert. Die Shiatsu-Sitzungen wurden anschliessend sobald als möglich gegeben.

Sämtliche Nebenwirkungen verringerten sich. Im Durchschnitt reduzierte sich die Intensität der Belastung auf einen Drittel bzw. von durchschnittlich 6,5 auf 2,3 Punkte.

Wichtige Verbesserungen konnte man auch bei den Symptomen Erbrechen, Übelkeit und Probleme im Mund feststellen. Hierdurch waren die Patientinnen schneller in der Lage, wieder normal zu essen und sich schneller von ihrer physischen Müdigkeit zu erholen. Die durchschnittliche Dauer körperlicher Müdigkeit nach Chemotherapie in einer Einzelfallstudie, betrug ohne Shiatsu 8 Tage, mit Shiatsu 0,5 Tage.